Woher kommt die Biskuit-Rolle? Bekannt ist sie auch unter dem Namen "Swiss Roll"
Ihr Ursprung liegt in Zentraleuropa: Der genaue Erfinder ist unbekannt, aber die ersten schriftlichen Rezepte für gerollte Biskuitteige tauchten zu Beginn des 19. Jahrhunderts in österreichischen Kochbüchern auf. Dort liefen sie unter Namen wie „Biskoten-Rolletten“, „Rolat von Bisquiten-Teig“ oder ab 1820 als „Rolladen von Biskuit Teig“. Wien gilt historisch als eines der Zentren, das dieses feine Gebäck für die nachmittägliche Kaffeestunde berühmt gemacht hat. In Deutschland und in der Schweiz gehört sie ebenfalls zu den Klassikern. Der Begriff „Swiss Roll“ etablierte sich jedoch erst 1856 in England. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie auch in den USA zu einer beliebten Süssigkeit.
Warum heisst die Biskuit-Roulade im Ausland „Swiss Roll“?
Obwohl das Gebäck nicht aus der Schweiz stammt, wird es in Irland, Grossbritannien und früher auch in den USA unter dem Namen "Swiss Roll" verkauft. Der Ursprung ist unbekannt, jedoch tauchte der Name am 10. Mai 1856 im Birmingham Journal und danach in vielen englischen und amerikanischen Kochbüchern auf. Vermutlich erfand man diesen Namen im englischsprachigem Raum als Marketing-Gag, um dem Kuchen analog zu den Schweizer Uhren ein besonders edles, exklusives und handwerklich meisterhaftes Image zu verleihen.
Der Begriff „Roulade“: Das Wort leitet sich vom französischen Wort rouler („rollen“) ab. Bereits im 18. Jahrhundert verstand man darunter in Europa allerdings fast ausschliesslich herzhafte, gerollte Fleischgerichte. Die Übertragung auf süsses Biskuit setzte sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts flächendeckend durch.
Quellen: www.puratos.com, thosethingscalledwords.wordpress.com, de.wikipedia.org, www.yumda.com, www.timetravel-vienna.at, en.wikipedia.org

Damit das Biskuit elastisch bleibt und beim Aufrollen keine Risse bekommt, helfen diese Kniffe:
Das feuchte Küchentuch: Stürze das heisse Biskuit nach dem Backen sofort auf ein sauberes, leicht feuchtes und mit etwas Zucker bestreutes Küchentuch. Ziehe das Backpapier vorsichtig ab und rolle das Biskuit gemeinsam mit dem Tuch von der Längsseite her locker auf. So bleibt die Feuchtigkeit im Teig, und das Biskuit „merkt“ sich die Form, ohne zu kleben.
Bloss nicht überbacken: Die angegebene Backzeit von 8–10 Minuten ist der Richtwert. Jeder Ofen backt anders. Sobald die Oberfläche auf sanften Fingerdruck elastisch nachgibt und ganz leicht goldgelb ist, muss das Blech raus. Wird das Biskuit zu trocken gebacken, bricht es unweigerlich beim Rollen.
Quelle: www.bettybossi.ch

Bewertung
Die Roulade musste im Kühlschrank abkühlen. Zum Essen war sie so viel zu kalt und hat daher nicht geschmeckt. Im Unterricht war keine Zeit dafür, damit sie wieder etwas wärmer werden konnte.
Schwierig war...
den Rahm richtig zu schlagen. Da wir den Rahm zu lange geschlagen haben, wurde er schon buttrig. Dennoch haben wir die Früchte sehr gut mit dieser Creme vermengen und auf den Teig streichen können.
Das könnte ich besser machen...
Den Rahm weniger lang schlagen, öfter nachsehen, ob er schon gut ist.
Ansonsten ist uns die Roulade sehr gut gelungen. Der Teig ist ganz geblieben und wir haben ihn mit der fruchtigen Creme gut zusammenrollen können.

Den Teig kann man geschmacklich verbessern:
Wenn man zusammen mit dem Eigelb das Mark einer halben Vanilleschote (oder 1 TL Vanillepaste) und den feinen Abrieb einer halben Bio-Zitrone zur Masse gibt, nimmt das dem Biskuit den oft dominanten „Eigeschmack“ und gibt ihm Frische.
Die Füllung verfeinern:
Wenn man vor dem Rahm eine dünne Schicht hochwertige Himbeer- oder Johannisbeerkonfitüre auf das ausgekühlte Biskuit streicht, sorgt das einerseits für eine intensive Frucht-Note direkt am Teig und verhindert, dass der Rahm das Biskuit zu stark aufweicht (physikalischer Fakt). Viele füllen die Rolle auch nur mit Marmelade. Auch bei der Auswahl der Früchte kann man sehr kreativ sein. Möchte man Rahm, aber dieser soll fester sein, dann kann man auch Mascarpone verwenden.
So kann man die Optik verbessern:
Die Rolle kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen und mit ganzen Früchten garnieren.
Quellen und weitere Tipps: www.bettybossi.ch, migusto.migros.ch, www.oetker.de










Ein fein gerollter Biskuitkuchen mit frischen Erdbeeren und Rahm